Springburn Ahoi! Ringelnatz an Bord

Genre Sonstiges
Datum Sa, 01. September 2018
Beginn 20.00 Uhr
Einlass 19.30 Uhr
Eintritt 12 €
Vorverkauf 10 €

1 Stimme

Beschreibung: „Wenn alle Stricke reißen, hänge ich mich auf.“

lautet ein Ausspruch des Dichters, Malers, Seemanns und Kabarettisten (+ 30 Nebenberufe) Hans Bötticher alias Joachim Ringelnatz, dessen Leben immer am Rande der totalen Katastrophe entlangschlingerte und dessen Oeuvre weit mehr und viel tiefer ist als „Der Bumerang“ und „Kuttel Daddeldu“.
Eine Auswahl daraus präsentieren Schauspieler Peter Badstübner und Klangkünstler und Kontrabassbauer Heiner Windelband in ihrem Live-Hörbild „Springburn Ahoi“ aus gesprochenen und musizierten Tönen. „Springburn Ahoi“ ist für jeden Hafen geeignet, auch für Aufführungen zur See.


Pressekritik:

Bramscher Nachrichten vom 11.09.2017:

„[...] Vollkommen authentisch trug das Gespann die bekannten Geschichten des Kuttel Daddeldu dem Publikum vor. [...] Die Klangkunst in Form von Kontrabass und Mundharmonika war dabei optimal auf die gewählten Geschichten abgestimmt, sodass die Künstler nach der einstündigen Vorstellung ein begeistertes und amüsiertes Publikum in der Konzertscheune hinterließen. [...]“


Der Musiker, Regisseur, Schauspieler, Graphiker, Bühnen- und Kostümbildner Georgy Vysotsky:

„Springburn Ahoi!“ hat mir unendlich Freude bereitet. Schon lange habe ich in Deutschland keine(n) gehört, der/die mit den Ringelnatz-Gedichten so umgeht, wie Peter Badstübner und Heiner Windelband es tun.
Poesie, sei es die hohe Poesie oder die von Heinz Erhard, ist die persönlichste Sache der Welt. Sie trocken und kalt, neutral und gefühllos vorzutragen, wäre eine Sünde. Mir geht es bereits seit langem auf die Nerven, Schauspieler zu sehen oder zu hören, die Poesie behandeln, als wäre sie ein Jahresfinanzbericht.
Und das ist bei „Springburn Ahoi!“ eben nicht der Fall. Peter Badstübners Samtstimme mit ihren Bass- und Bariton-Schattierungen macht den Zuhörer sofort zum Komplizen. Was besonders erfreut: keine falsche Scham vor Wort- und Sinnwitzen, wie sie in den letzten zwanzig, dreißig Jahren - ich weiß nicht warum - in Deutschland in gewissen Kreisen tabu sind.
Die Entscheidung, die musikalische Seite auf Kontrabass (ohne Zusatzinstrumente, wie Glöckchen u.s.w) zu reduzieren, ist sehr geschickt. Denn die Stelle, wo die Mundharmonika ganz unerwartet einsteigt, ist einfach genial. Dazu auch noch eine Moll-Harmonika.
Nie gehört.

Kommentare (1)

Rudolf Wagner Knuddeldaddelgutes Wellenwogen zwischen Vortrag und Musik.


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